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Österreich

28.09.2020: VIES nicht verfügbar

28.09.2020: VIES nicht verfügbar

Liebe Partner und Kunden,

Derzeit ist das Europäische UID-Prüfungs-Service VIES nicht verfügbar, da der Dienst die maximal zulässige Anzahl der Überprüfungen geändert zu haben scheint. Da die Prüfung der UID eines potentiellen Geschäftspartners aber gesetzliche Vorgabe ist, arbeitet unser Verifikationswerkzeug, das auf VIES aufsetzt, derzeit nicht wie vorgesehen, was zur (wie an sich vorgeschrieben) zur Ablehnung von Anlagen neuer Unternehmen im Portal führt.

Wir haben bei der entsprechenden Stelle der Europäischen Kommission um Behebung des Umstandes angesucht, warten aber derzeit noch auf Antwort.

Als Workaround schlagen wir die Nutzung der Anlage per CSV Upload vor, den Sie im Dashboard (gleich nach dem Login) finden. Eine Beispiel-CSV Datei finden Sie, gemeinsam mit einer kurzen Erklärung und Doku unter dem "CSV hinaufladen" -Button.

Bitte beachten Sie, dass Sie bei einem CSV Upload, wenn Sie keine Fehlermeldung erhalten, der Upload erfolgreich war, und verarbeitet wird. (Kann dank der Generierung der Verschlüsselungs-Zertifikate etwas dauern). Ein Upload in Segmenten (dh. eine kleine Anzahl Firmen gleichzeitig) ist möglich. Ein UPDATE bestehender Einträge ist aber nicht möglich - Änderungen nach dem CSV Upload müssen als per Hand durchgeführt werden.

MwSt Regelung im Rahmen von COVID19

MwSt Regelung im Rahmen von COVID19

In Zusammenhang mit COVID19 wurde für Deutschland und Österreich eine Anpassung der Mehrwertsteuer beschlossen. Diese temporäre Änderung von 19% auf 16% bzw von 7% auf 5 % gilt vom 1.7. bis zum 31.12.2020.
In beiden Fällen muss der Steuersatz von der Kasse mitgeteilt werden, da nicht der Belegerstellungszeitpunkt (der aus den Belegdaten ersichtlich wäre), sondern der Zeitpunkt von Lieferung und Leistung für die Besteuerung ausschlaggebend sind - diese Informationen fehlen dem Beleg, sodass die Kasse (das Vorsystem) von sich aus den Steuersatz definieren muss.

Hier die Details zu den beiden Staaten:

 

 

Deutschland

 

Befristete Absenkung des allgemeinen und ermäßigten Umsatzsteuersatzes

Gemäß Bundesfinanzministerium (Stand 11. Juni 2020) > Details

Ein Update für die DSFinV-K, das diese Änderungen berücksichtigt, wurde angekündigt, aber noch nicht publiziert. Der DSFinV-K Export wird zur Verfügung gestellt, sobald das offizielle Dokument vorhanden ist.

Diese neue Regelung ist ab EFR Version 2.0.5 (bzw. 1.10.5) in den Steuerdateien /EFR/app/DE/TaxG.cfg.* berücksichtigt (voraussichtliche Publikation Ende der Woche).

 

Es ergeben sich folgende Änderungen in der EFR-Schnittstelle:

 

Variante 1: Steuerbeträge und -sätze werden vom Kassensystem im Element <TaxA> geliefert

Keine Schnittstellen-Änderung nötig, die richtigen Steuersätze 16% und 5% werden ja vom Kassensystem geliefert, und vom EFR korrekt für TSE-Signatur und DSFinV-K-Export zugeordnet.

 

Beispiel:

<ESR D="2020-07-01T10:30:00" … >

<TaxA>
<Tax TaxG="XY" Prc="16" Net="1000.00" TAmt="160.00" Amt="1160.00" />

Wenn fälschlicherweise vor dem 1.7.2020 (ausschlaggebend ist das Belegdatum <ESR D=…>) die Steuersätze 16% bzw. 5% verwendet werden, erfolgt eine Warnung #TAXG_ND.

 

Variante 2: Kein <TaxA>-Element, die Steuerklasse ist nur je Position <PosA><Pos TaxG=…> angegeben

In diesem Fall sind temporär (von inklusive 1. Juli 2020 bis 31.12.2020) folgende Steuerklassen zu verwenden:

 

TaxG Prc Dsc
H 16% Normal
I 5% Ermäßigt

 
Beispiel:

<ESR D="2020-07-01T10:30:00" … >

<PosA>
<Pos IN="123456" Dsc="Fernseher ABC" TaxG="H" Amt="1160.00" />

 

Besonderheiten bei Anzahlungen, Warenretouren, usw.:

Bei Mehrwertsteuer ist der Zeitpunkt (-raum) der Lieferung oder Leistung für den Steuersatz relevant. Wenn steuerbare Anzahlungen, Warenretouren gebucht werden, die sich auf in anderen Perioden zu erbringende (erbrachte) Leistungen beziehen, ist der dann jeweils gültige Steuersatz anzuwenden.
Beispiel: Retoure eines am 29.6.2020 gekauften Artikels am 2.7.2020 ist mit 19% zu buchen.
Details dazu im oben verlinkten Gesetzesentwurf.

 

 

Österreich

Gastronomie und Kulturbranche: Mehrwertsteuer wird auf 5% gesenkt

Gemäß Bundesministerium für Finanzen (Stand 12. Juni 2020) > Details

Diese neue Regelung ist ab EFR Version 2.0.5 (bzw. 1.10.5) in der Steuerdateien /EFR/app/AT/TaxG.cfg berücksichtigt.



Variante 1: Steuerbeträge und -sätze werden von der Kasse im Element <TaxA> geliefert

Im Zeitraum von inklusive 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 sind begünstigte Leistungen entsprechend mit Steuersatz 5% zu buchen.

Die Zuordnung in der RKSV-Signatur (QR-Code) erfolgt lt. FINDOK Punkt 4.4.6 in Feld Betrag-Satz-Null ("Dem Satz 0% sind Bruttobeträge zuzuweisen, die … bzw. mit einem anderen % als den in Abschnitt 3.3.4. angeführten % der USt. unterliegen …").

Beispiel:

<ESR D="2020-07-01T10:30:00" … >

<TaxA>
<Tax TaxG="XY" Prc="5" Net="10.00" TAmt="0.50" Amt="10.50" />

 

Variante 2: Kein <TaxA>-Element, die Steuerklasse ist nur je Position <PosA><Pos TaxG=…> angegeben

Im Gültigkeitszeitraum ist die Steuerklasse "G" (Corona Abgesenkt) zu verwenden.

 

Beispiel:

<ESR D="2020-07-01T10:30:00" … >
<PosA>
<Pos IN="123456" Dsc="Schnitzel" TaxG="G" Amt="10.50" />

05.08.20: Finanz Online Fehler

05.08.20: Finanz Online Fehler

Österreich: Finanz Online (das Webportal des österreichischen Finanzministeriums) meldet, dass derzeit ein Fehler auf den Servern des FON eine Abarbeitung von Kassen an- und Abmeldungen verhindert. An der Behebung wird intensiv gearbeitet.

Aktuell kommt es dadurch jedoch zu Verzögerungen bei der Abarbeitung der entsprechenden Meldungen im EFSTA Portal, wodurch die entsprechenden Kassen auf den Status "gelb" springen können. Sollten Sie auf die An- oder Abmeldung einer Kasse warten, so ist diese ebenfalls verzögert.

Sobald der Fehler im Finanzsystem behoben ist, werden die entsprechenden Nachrichten aber automatisch abgearbeitet, es besteht kein Handlungsbedarf.

KassenSich-V Nichtbeanstandungsregel tritt in Kraft

KassenSich-V Nichtbeanstandungsregel tritt in Kraft

Das Deutsche Bundesministerium für Finanzen (kurz BMF) veröffentlichte nun die Nichtbeanstandungsregelung bei Verwendung elektronischer Aufzeichnungssysteme. Damit tritt zwar das Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen vom 22. Dezember 2016 in Kraft, die Verwendung von technischen Sicherheitseinrichtungen wird jedoch nicht beanstandet. Das bedeutet, dass bis 30. September 2020 die technische Sicherheitseinrichtung nicht verpflichtend verwendet werden muss und dass der DSFinV-K Export ebenso erst ab 1. Oktober 2020 verpflichtend ist.

Informationen und Quelle: Bundesministerium für Finanzen Deutschland

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